Allen wird das Vitamin D im Winter empfohlen

Die Forschungen der vergangenen Jahre haben ergeben, dass das Vitamin D bei der Prophylaxe zahlreicher Krankheiten, von Diabetes über Tumore bis zu den Infektionen im Winter, eine bedeutende Rolle spielt. In den Wintermonaten tritt bei 70 Prozent der ungarischen Bevölkerung Vitamin-D-Mangel auf, das Vitamin müsste aus Mangel an Sonnenstrahlen in Form von Tabletten ergänzt werden. Mittlerweile sind auch ohne Rezept viele unterschiedliche Präparate erhältlich, auf Rezept hingegen erhält man schon für ein paar hundert Forint eine Monatsration.

Dieses Jahr erschien im Sommer in der Ärzte-Wochenzeitung eine in einem Schulterschluss von mehr als zehn Ärztegesellschaften aufgesetzte Empfehlung, nach der die ungarische Bevölkerung von November bis März täglich 2000 Internationale Einheiten Vitamin D verzehren sollte.

Primäre Quelle für das Vitamin D sind die Sonnenstrahlen (UV-B-Spektrum) auf unserer Haut (Die überwiegend auf UV-A-Strahlen basierenden Solarien sind als Ersatz nicht geeignet.). Da aber hier in Ungarn von Spätherbst bis Frühling die Sonnenstrahlung nicht dafür ausreicht, dass der Organismus die benötigte Menge Vitamin D produzieren kann tritt ein Mangel auf, der das Risiko, an zahlreichen Krankheiten zu erkranken, erhöht.

„Nach dem Ende der Winterzeit tritt bei 70 Prozent der ungarischen Bevölkerung ein Vitamin-D-Mangel auf, unter den älteren Leuten sogar noch häufiger, bei 90 Prozent von ihnen. Aber für die Mehrheit der älteren Leute ist auch im Sommer der Mangel charakteristisch, da die Fähigkeit der Haut, Vitamin D synthetisch herzustellen, mit dem Alter abnimmt“  – sagt Dr. Péter Lakatos, der Endokrinologe der I. Klinik für Innere Medizin der Semmelweis Universität.

Die Ärzte empfehlen also gesunden Erwachsenen zur Prophylaxe täglich 2000 Internationale Einheiten, wenn jedoch der Mangel bereits aufgetreten ist, ist zuerst das Mehrfache dieser Menge notwendig. (Eine Messung des Vitamin-D-Spiegels kann man bei sich damit beschäftigenden Laboratorien in Auftrag geben.) „Im Falle eines schwerwiegenden Mangels können auch für einige Wochen 50.000 Einheiten notwendig sein. Übergewichtige benötigen ebenfalls eine größere Menge, je nach Körpermasse 3-8000 Einheiten täglich“ – sagt Lakatos. Schwangeren Frauen werden 2000, Kleinkindern 4-500, größeren Kindern 6-800 Einheiten empfohlen.

Vitamin D in natürlicher Form aus den Champignons

Die Bio-Fungi Kft. hat in mehrjähriger Forschungsarbeit ein Verfahren entwickelt, womit sich der im Champignon auch auf natürliche Weise zu findende Vitamin-D-Gehalt vervielfachen lässt. So ist also bereits jetzt eine Champignon Produktfamilie auf dem Markt erhältlich, bei der in 100 Gramm eine bedeutende Menge Vitamin D zu finden ist. Wenn wir diese Pilze wöchentlich 2-3-mal verzehren, können wir die Entwicklung unseres Vitamin-D-Haushalts bedeutend voranbringen.

Bei der Entstehung von vielen Krankheiten spielt der Vitamin-D-Mangel eine Rolle.

  • Vitamin-D-Mangel kann zu Knochenschwund und Osteoporose führen, bei einem schwerwiegenden Mangel kann sogar Knochenerweichung auftreten. Bei Menschen mit Vitamin-D-Mangel steigt das Risiko von Knochenbrüchen, die gegen Osteoporose eingenommenen Präparate können nicht ihre volle Wirkung entfalten.
  • Unter den autoimmunen Krankheiten erhöht der niedrige Vitamin-D-Spiegel die Wahrscheinlichkeit an rheumatischen Gelenkentzündungen, an mit Insulinabhängigkeit verbundener Diabetes und an Multipler Sklerose zu erkranken.
  • Laut Forschungen trägt Vitamin-D-Mangel auch zum Entstehen bzw. zur Verschlimmerung von Herzinsuffizienz bei, er erhöht das Risiko von hohem Blutdruck und Aderverkalkung.
  • Bei Erkrankungen der Nieren ist das Risiko, dass ein Vitamin-D-Mangel auftritt, besonders hoch, deswegen kommt in diesen Fällen einer entsprechenden Zufuhr von Vitamin D eine ganz besondere Bedeutung zu.Bei der Entstehung von Brustkrebs und Dickdarmtumoren sowie deren Verlauf ist Vitamin-D-Mangel erwiesenermaßen einer der Risikofaktoren.
  • Vitamin-D-Mangel wirkt sich auch negativ auf die Empfängnis auf.
  • Im Falle des polyzystischen Ovariumsyndroms ist die Normalisierung des Vitamin-D-Spiegels unbedingt empfohlen.
  • Tritt der Vitamin-D-Mangel bei Embryonen, Säuglingen bzw. Kleinkindern auf, so besteht ein erhöhtes Risiko an der Zuckerkrankheit vom Typ 1 zu erkranken.
  • Im Erwachsenenalter erhöht der Vitamin-D-Mangel das Risiko, an der Zuckerkrankheit vom Typ 2 zu erkranken.
  • Erkrankungen der Leber und der Gallenwege erhöhen das Risiko eines Vitamin-D-Mangels.

Quelle: ORIGO.HU, BIOFUNGI.HU

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