Ein Zaubermittel, um den Winter zu überleben: Vitamin D

Ohne ausreichenden Sonnenschein produziert unser Organismus im Winter nur sehr wenig Vitamin D. Dieser Mangel kann nicht nur häufige Infektionen, sondern auch starke Gewichtszunahme oder Depressionen zur Folge haben. Wenn Sie die kalten Monate mit einem Lächeln auf den Lippen überleben wollen, freunden Sie sich in jedem Fall mit dem Vitamin D an!

Warum ist das Vitamin D im Winter wichtig?

Grundsätzlich ist unser Organismus in der Lage Vitamin D herzustellen, aber dazu müssen genügend Sonnenstrahlen auf unsere Haut gelangen. Ab dem Spätherbst ist dies in Ungarn unmöglich. So kann leicht ein Vitamin-D-Mangel entstehen, der für zahlreiche Krankheiten verantwortlich sein kann. Da das Problem größer ist als allgemein bekannt, haben wir den ersten Vitamin-D-Tag veranstaltet. Dr. István Takács, Dozent der 1. Klinik für Innere Medizin der Semmelweis Universität, räumte dabei mit einigen Missverständnissen auf: „Vitamin D ist eigentlich gar kein Vitamin, es hat gar nichts mit den Vitaminen zu tun, die Bezeichnung ist unglücklich gewählt. Es ist ein hormonartiges Vorprodukt, das zur Produktion des aktiven Hormon D in unserem Organismus beiträgt.“ Seine Einnahme ist für uns also lebenswichtig, das Landesinstitut für Lebensmittelkunde und Ernährungswissenschaft empfiehlt jedoch noch immer nur die Einnahme von 200 internationalen Einheiten täglich. Nach der Meinung  von Fachgesellschaften sind hingegen täglich 1500-2000 IE Vitamin D für ein gesundes Funktionieren unseres Körpers notwendig, Übergewichtige können sogar noch mehr, 3-4000 Einheiten einnehmen.

Das Vitamin D ist auch zur Krebs-Prophylaxe geeignet

Nicht nur Depressionen, sondern auch Asthma, Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes, Osteoporose und auch krankhafte Gewichtszunahme können mit einem Mangel dieses Vitamins in Zusammenhang gebracht werden. Vitamin D hilft Kalzium in die Knochen einzubauen, wodurch diese stark und weniger zerbrechlich werden – ohne Vitamin D kommen Knochenbrüche und -risse sogar schon bei Kindern vor, von der früher gefürchteten Rachitis ganz zu schweigen. Für Menschen mit hohem Blutdruck ist der Ersatz des verbrauchten Vitamin D von besonders großer Bedeutung, da sonst sogar gefährliche Herzprobleme auftreten können. Vitamin-D-Mangel kann überdies auch mit Brustkrebs in Zusammenhang gebracht werden. Untersuchungen haben ergeben, dass ein Mangel in 94 Prozent der Fälle zu einem erhöhten Krebsrisiko führte. Aber auch bei der Funktion des Immunsystems und der Regulierung des Körpergewichts spielt es eine Rolle, durch die entsprechende Zufuhr von Vitamin D und Kalzium lässt sich sogar die nach der Menopause auftretende Gewichtszunahme stoppen.

Beklagenswerte Lage in Ungarn

All dem zum Trotz leiden 70 Prozent der Menschen in Ungarn sicher an Vitamin-D-Mangel, d. h., dass ihre Blutwerte nicht den für normal gehaltenen Bereich von 30-60 nmol/Liter erreichen. Zusätzliche Vitamine für so viele Menschen hingegen kostet viel Geld. Wenn die gesamte Bevölkerung von Ungarn auch nur ein wenig für die Erhöhung ihres Vitamin-D-Spiegels sorgen würde, würde das jährlich 15 Milliarden Forint kosten – dafür könnte man aber das Vielfache dieser Summe durch das Vorbeugen von Krankheiten sparen.

Woher kannst Du wissen, wie hoch Dein Vitamin-D-Spiegel ist?

Um zu erfahren, wie viel Vitamin D Du benötigst, musst Du erst einmal Deinen momentanen Zustand kennenlernen. Das ist aber gar nicht so einfach: Der Hausarzt kann dich nämlich bis auf weiteres nicht so einfach zu einer Kontrolle des Vitamin-D-Spiegels in ein Labor schicken, deswegen muss man zunächst für 4-7000 Forint eine Untersuchung in einem sich damit beschäftigenden Labor in Auftrag geben. Natürlich kannst Du auch ohne Untersuchung damit anfangen, vitamin-D-reiche Lebensmittel zu verzehren: So z.B. Fisch, Sardinen, in kleinerer Menge Milch, Pilze und Eier, aber am geeignetsten ist Lachs, von dem eine Scheibe schon den ganzen Tagesbedarf abdecken kann. Wenn diese Gerichte nicht ganz nach deinem Gusto sind, bleiben die Nahrungsergänzungsstoffe: In den meisten Multivitamin-Präparaten ist auch Vitamin D enthalten, jedoch in geringen Mengen. So ist es ratsam, vor allem wenn du Kinder hast, Vitamin-D-Tropfen als Ergänzung zu besorgen. Eine Überdosis sollte jedenfalls vermieden werden. Wie bei jedem Vitamin halte Dich auch hier an die Empfehlungen, ein Vitaminüberschuss ist ebenso mit Gefahren verbunden wie ein Vitaminmangel.

Wie kann auf natürliche Weise Vitamin D ergänzt werden?

Vor allem Pilze, insbesondere (auch wenn dies für viele erstaunlich klingt) der gewöhnliche Champignon enthalten auch in bedeutender Menge Vitamin D. Als Ergebnis der Forschungsarbeit der Bio-Fungi Kft. kann durch den Verzehr der mit Vitamin D angereicherten Champignon-Produktfamilie sogar ein Mehrfaches des Tagesbedarfs mit unseren Speisen verzehrt werden! Über das Forschungsprojekt und die Produkte sind weitere Informationen hier zu finden.

Quelle:  Life.hu

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