Im Pilz liegt die Gesundheit!

 Pilze spielen eine Rolle in der Ernährung der Menschen, seit der Mensch Feuer für die Zubereitung von Speisen verwendet. Vielleicht sogar noch früher. Es ist eine bekannte Tatsache, dass bereits die Steinzeitmenschen wild wachsende Pilze sammelten. Die alten Römer hielten Pilze für die Speise der Götter, während man im alten China meinte, dass Pilze demjenigen, der sie verzehrt, einem Herkules gleiche Kräfte verleihen. Es scheint, dass sich bereits die antiken Kulturen – wenn auch nicht bewusst – über den Nährwert von Pilzen im Klaren waren. Heutzutage wissen wir bereits, wie bedeutend die Wirkung von Pilzen auf die Gesundheit ist.

Ähnlich wie die Pflanzen enthalten Pilze in großen Mengen Polysaccharide und fit machende Nährstoffe, die auch eine stark den Krebs bekämpfende Wirkung auf uns ausüben. Zahlreiche Forschungen beweisen, dass sie eine bedeutende Rolle bei der Brustkrebsprophylaxe spielen. Dank der hemmenden Wirkung des Enzyms Aromatase bleibt im weiblichen Organismus der Östrogenspiegel auf einem normalen Niveau. Eine der Grundvoraussetzungen für das Entstehen von Brustkrebs ist nämlich eine Überproduktion von Östrogen. Die Pilze enthalten auch viele Antioxidantien. So zum Beispiel auch  das L-Ergothionin. Dies findet sich in Pilzen in einer größeren Konzentration als in der Leber oder in Weizenkeimen.

Laut der wissenschaftlichen Zeitschrift Journal of Neurology, Neurosurgery und Psychiatry helfen an Niacin (Vitamin B3) reiche Lebensmittel wie z. B. Pilze zu 70 % dabei Alzheimer vorzubeugen bzw. die Entstehung anderer kognitiver Anomalien zu verlangsamen. Darüber hinaus verringert Niacin die Aktivität von Homozystein im Organismus, wodurch einer überzogene Cholesterinproduktion, Herzerkrankungen, Stroke oder der Abnutzung des Knorpelgewebes vorgebeugt wird.

Pilze sind auch reich an Nährstoffen und Mineralien. In bedeutender Menge enthalten sie Eisen, Selen, Phosphor, Riboflavin (Vitamin B2), Pantotensäure (Vitamin B5), Kupfer und Zink. Darüber hinaus haben all diese Stoffe eine bedeutende antioxidierende Wirkung, sie stärken das Immunsystem und spielen bei der Vorbeugung zahlreicher Krankheiten eine wichtige Rolle. Studien haben bewiesen, dass eine ausreichende Menge Zink die Heilung von Wunden beschleunigt und den Blutzuckerspiegel stabilisiert. An Zink ist der Tagesbedarf allein in einer Tagesration (100 g) enthalten.

Die meisten Forschungen beschäftigen sich mit denjenigen Pilzen, von denen gemeinhin bekannt ist, dass sie eine heilende Wirkung haben (Shiitake, Klapperschwamm, Glänzender Lackporling und der braune Champignon). Laut den neuesten Forschungen hat jedoch auch der in den Regalen der Geschäfte zu findende weiße Champignon eine mindestens genauso vorteilhafte Wirkung bei der Krebsprophylaxe, beim Senken des Blutzuckerspiegels oder bei der Regulierung des Cholesterinspiegels wie die speziellen Pilzarten.

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