Mit Pilzen gegen den Krebs

Champignons werden oft als ein Mittel im Kampf gegen den Krebs genannt. Ihr regelmäßiger Verzehr kann bei der Brustkrebs-Prophylaxe helfen, indem sie ein zu starkes Ansteigen des Östrogenspiegels im Organismus verhindern. Das zu starke Ansteigen des Östrogenspiegels wird durch das Enzym Aromatase verursacht, und zwar besonders bei Frauen, die die Menopause schon hinter sich haben. Bei der Behandlung von mit Östrogen zusammenhängenden Krebserkrankungen werden zurzeit Aromatase-Inhibitoren verwendet. Die Wirkung von Aromatase wird auch mit anderen Krebstypen in Zusammenhang gebracht, so z.B. mit Prostata-, Blasen- oder Eierstockkrebs. Es ist erwiesen, dass durch die Aufnahme von das Enzym Aromatase hemmenden Stoffen diesen Krebstypen vorgebeugt werden kann.

Im Falle des Prostatakrebses hängt ein anderes Enzym, die 5-Alpha-Reduktase, mit dem Auftreten dieser Erkrankung zusammen. Dieses Enzym verursacht Probleme im Organismus des Kranken, da es den Testosteronhaushalt aus dem Gleichgewicht bringt. Im Jahr 2004 durchgeführte Forschungen haben erwiesen, dass die Wirkstoffe des Champignons dazu in der Lage sind,  sowohl die Funktion des Enzyms Aromatase, als auch die des Enzyms 5-Alpha-Reduktase zu hemmen. Und das ist noch nicht alles: Im Falle sich bereits entwickelnder Tumore konnte die Proliferation der Krebszellen erfolgreich mit Pilzauszügen bekämpft werden.

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