Superlebensmittel

Immer häufiger hört man in den letzten Jahren die Bezeichnung „Superfood“ – Superlebensmittel, deren genaue Definition wir eigentlich noch nicht kennen. Laut einigen Definitionen sind Superlebensmittel Lebensmittel,  die in extrem hoher Konzentration Nährstoffe, Vitamine und Mikroelemente enthalten, die für das Funktionieren eines gesunden menschlichen Organismus unerlässlich sind. Das am häufigsten erwähnte Superlebensmittel ist die Blaubeere, hauptsächlich wegen ihres hohen Antioxidans- und Vitamin-C-Gehalts. Zu den Superlebensmitteln zählt man am häufigsten Beeren mit hohem Antioxidans-Gehalt, Ölsaaten, Gemüse (Brokkoli, verschiedene Kohlsorten, Rosenkohl usw.), Zitrusfrüchte, Meeresfische (Lachs, Makrele, Sardine usw.) und Schokoladen mit hohem Kakaoanteil. Zu den zahlreichen Mitgliedern dieser Gruppe kam Ende der 2000-er Jahre auch der Champignon hinzu.

Wenn wir uns die unterschiedlichen Definitionen für Superlebensmittel anschauen, kann man sagen, dass der Champignon zu Recht zu den Superlebensmitteln gezählt wird, da alle seine Eigenschaften die nötigen Anforderungen erfüllen:

  • Er verfügt über Lebensmitteleigenschaften wie kein einziges anderes bekanntes Gemüse.
  • Er ist ein beliebter und weit verbreiteter, auch roh zu verzehrender Grundstoff.
  • Seine Inhaltsstoffe unterscheiden sich von denen des traditionellen Gemüses, er bietet sowohl hinsichtlich seiner Zusammensetzung als auch seiner Aromen mehr als diese.
  • Eine Portion enthält mehr als 20  % der essentiellen Mikroelemente: Riboflavin, Niacin, Pantothensäure, Biotin, Kupfer und Selen.
  • Eine Portion dem Sonnenlicht ausgesetzte Champignons stellt dem Organismus die empfohlene Tagesmenge Vitamin D zur Verfügung.
  • Sein Kaloriengehalt ist niedrig, sein Nährwert hingegen ausgesprochen hoch.
  • Er stellt dem menschlichen Organismus Grundstoffe zur Verfügung, ohne dabei die Einnahme von Salz oder gesättigten Fetten zu erhöhen und damit langfristige gesundheitliche Probleme zu verursachen.
  • Seine Kapazität an Antioxidantien ist dank seines hohen L-Ergiothionein-Gehalts ähnlich oder oft sogar höher als die der meisten Gemüsesorten.
  • Zahlreiche Versuche haben seine die Gesundheit wahrende sowie Krankheiten vorbeugende Wirkung erwiesen.
  • Er stellt dem menschlichen Organismus bioaktive Inhaltsstoffe zur Verfügung, die das Immunsystem stärken und dabei helfen, dem Entstehen von schweren Erkrankungen (wie dem Brust- oder Prostatakrebs) vorzubeugen.
  • Da sein Anbau nicht von seiner äußeren Umgebung abhängt, kann er das ganze Jahr über günstig und frisch verzehrt werden.
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